Warum Zecken für Hunde und Katzen gefährlich sind

Zecken sind mehr als nur lästige Parasiten – sie können gefährliche Krankheiten auf Hunde und Katzen übertragen. Besonders in den wärmeren Monaten ist der Schutz vor Zecken unerlässlich. Doch welche Zeckenmittel sind wirklich wirksam, und welche Mythen sollte man besser vergessen?

Hier erfährst du, welche Risiken Zeckenbisse mit sich bringen, wie du dein Haustier schützen kannst und wie du eine Zecke richtig entfernst.

 

Warum Zecken so gefährlich sind

Zecken ernähren sich vom Blut ihrer Wirte und können dabei Krankheitserreger übertragen. Besonders für Hunde sind Zeckenbisse riskant, aber auch Katzen können betroffen sein.

Diese Krankheiten können Zecken übertragen

  • Borreliose – Gelenkentzündungen, Fieber und Langzeitschäden
  • Anaplasmose – Schwächung des Immunsystems, Blutarmut
  • Babesiose – Zerstörung der roten Blutkörperchen, tödlich ohne Behandlung
  • FSME – Schädigung des Nervensystems (besonders in Süddeutschland verbreitet)

Die Symptome treten oft erst Tage oder Wochen nach einem Biss auf. Deshalb ist es wichtig, sein Tier regelmäßig auf Zecken zu untersuchen.

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Mythen über Zecken – was wirklich stimmt

Zecken fallen von Bäumen – falsch
Zecken klettern nicht auf Bäume, sondern lauern im hohen Gras oder in Büschen.

Zecken sterben im Winter – falsch
Sie werden inaktiv, aber sobald es wärmer als 7 Grad wird, sind sie wieder aktiv.

Zecken ersticken mit Öl oder Alkohol – falsch
Das reizt die Zecke und kann dazu führen, dass sie noch mehr Krankheitserreger abgibt.

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Welche Zeckenschutzmittel gibt es?

Spot-On-Präparate

  • Tropfen, die auf die Haut aufgetragen werden
  • Töten Zecken oder halten sie fern
  • Für Hunde und Katzen geeignet
  • Vorsicht bei Kindern und mehreren Tieren. Das Mittel sollte nicht in das Gesicht oder den Mundraum gelangen.

 

Zeckenhalsbänder

  • Geben Schutzstoffe über Monate ab
  • Wirksam für Hunde, bei Katzen nur mit Sicherheitsverschluss

 

Tabletten (nur für Hunde)

  • Töten Zecken nach dem Biss
  • Sehr effektiv, aber nicht für Katzen geeignet
  • Da der Biss bereits ab der ersten Sekunde Krankheiten übertragen kann, garantieren die Tabletten keinen kompletten Schutz vor der Übertragung.

 

Natürliche Alternativen

  • Kokosöl – Enthält Laurinsäure, die Zecken abschreckt
  • Schwarzkümmelöl – Hilft bei Hunden, für Katzen ungeeignet
  • Bernsteinketten – Wirkung nicht wissenschaftlich belegt

Die Wahl des richtigen Zeckenschutzes hängt vom Tier und seinen Lebensgewohnheiten ab. Ein Gespräch mit dem Tierarzt kann helfen, die beste Option zu finden.

 
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Zecken richtig entfernen

Hat sich eine Zecke festgebissen, muss sie schnell und richtig entfernt werden:

  • Zeckenzange oder -haken verwenden
  • Zecke direkt an der Haut greifen und langsam herausziehen
  • Bissstelle desinfizieren
  • Tierarzt aufsuchen, falls die Stelle anschwillt oder entzündet ist

Zecken niemals mit den Fingern quetschen, da sonst Krankheitserreger in die Wunde gelangen können.

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FAQ – Häufige Fragen zum Zeckenschutz

Wie oft sollte ich mein Haustier auf Zecken untersuchen?
Am besten täglich, besonders nach Spaziergängen oder Freigängen.

Sind Zecken auch für Wohnungskatzen gefährlich?
Geringer, aber sie können durch Menschen oder andere Tiere eingeschleppt werden.

Gibt es eine Zeckenimpfung für Hunde und Katzen?
Nur gegen Borreliose, aber sie schützt nicht vor allen Zeckenkrankheiten.

Welches Zeckenmittel ist das beste?
Das hängt vom Tier und seinen Lebensumständen ab – am besten mit dem Tierarzt besprechen.

 

Fazit: Zecken sind gefährlich, aber Schutz ist möglich
Zecken gehören zu den größten Gesundheitsrisiken für Hunde und Katzen. Mit einem wirksamen Schutz – sei es durch Spot-Ons, Halsbänder oder natürliche Alternativen – lässt sich das Risiko deutlich reduzieren.

Welche Zeckenmittel nutzt du für dein Haustier? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren.

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